„Angespannte Situation hat sich verbessert“

Archiv

Beratung von Roma zeigt laut Stadtverwaltung sichtbare Erfolge.

Mühlacker-Enzberg. Seit 2018 läuft in Enzberg, nachdem es immer wieder Probleme und Beschwerden Einheimischer gegeben hatte, das Projekt „Aufsuchende Beratung und Begleitung für Roma“ – mit Erfolg, wie das Ordnungsamt meldet. Jetzt soll der Verband Deutscher Sinti und Roma für ein weiteres Jahr von August 2020 bis August 2021 mit einer regelmäßigen Vor-Ort-Beratung beauftragt werden. Dies schlägt die Stadtverwaltung dem Gemeinderat vor, der sich am kommenden Dienstag mit dem Thema beschäftigen soll.

In Enzberg wohnen nach Angaben des Ordnungsamts aktuell circa 170 Rumänen, von denen ungefähr ein Drittel Kinder sind. Die genaue Anzahl der Roma könne nicht genannt werden, weil die ethnische Zugehörigkeit nicht erhoben werde. Der Verband Deutscher Sinti und Roma habe mit seiner mobilen Beratung „eine vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit“ mit sieben Familien, etwa 30 Personen, der Roma im Jahr 2019 aufbauen können. Eine der Schwierigkeiten war, dass Roma-Schüler die Hartfeldschule schwänzten. Betroffen waren ungefähr 14 Schüler, die 2018 zwischen fünf und 84 Fehltage aufwiesen. Die gute Nachricht: Seit September 2019 melde die Schule, dass es keine Probleme mehr mit Schulabstinenz gebe „und sich insbesondere auch die Roma-Kinder gut in den Unterricht integrieren und ins Schulleben einbringen“, heißt es in der Sitzungsvorlage von Ordnungsamtsleiter Ulrich Saur.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen