Angenehm einsam
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Annamaria Jeuk stellt in Freudenstein stimmungsvolle Werke aus
Knittlingen-Freudenstein. Am vergangenen Wochenende war die Ausstellung „Vielfalt II“ von Annamaria Jeuk im Alten Schulhaus von Freudenstein zu sehen. Die Mitglieder des Vereins Kunst & Kultur im Dorf Freudenstein-Hohenklingen organisierten diese Präsentation, die von angenehmer Ruhe geprägt war.
„Ich habe etwas gesehen, oder mir geht etwas durch den Kopf“: So beschreibt Annamaria Jeuk den Auslöser, um kreativ tätig zu werden. Über das Fotografieren kam sie zum Malen. Sie habe sich mit Pinsel und Farbe von der Technik des Fotoapparates lösen wollen. In Irland hatte sie einige Zeit ihren Zweitwohnsitz. Dort und bei Malern in Deutschland hat die seit sieben Jahren in Zaisersweiher lebende Künstlerin das Malen gelernt.
Ihre Motive mit Landschaften, Flora und Menschen drücken eine angenehme Form der Einsamkeit aus. Da sitzt ein irischer Mann mit einem Hund auf dem Schoß an einem kleinen Tisch. Sein sanftes Lächeln spricht von innerer Zufriedenheit.
„Nimm dir Zeit zum Träumen. Das ist der Weg zu den Sternen“: Mit dieser irischen Weisheit beendete Waltraud Piechatzek als Erste Vorsitzende des Vereins Kunst & Kultur im Dorf Freudenstein-Hohenklingen ihre Einführung und gab damit eine Anregung, die eigene Fantasie beim Betrachten der 34 Bilder schweifen zu lassen. „Visionen“ waren vor 13 Jahren wichtig, um den Verein Kunst & Kultur zu gründen. „Am Anfang wurde er belächelt“, ging Waltraud Piechatzek auf die Pionierarbeit ein. Auf dieses Engagement wurde Annamaria Jeuk beim Besucher einer Ausstellung des Vereins aufmerksam. „Ich fand die Leute gleich ziemlich nett, und der Raum ist wunderbar“, erläuterte sie, weshalb sie selbst Mitglied wurde.
Die Ausstellung mit ihren Bildern steht für die Förderung der Kunst durch den Verein. Mit Konzerten, Lesungen, Kunst-Frühstückmatinees und -ausstellungen wurden seit der Vereinsgründung über 90 Veranstaltungen organisiert.
Mit Kompositionen von David Qualey bereicherte der Freiberger Gitarrist Frank Schilling die Vernissage auf der klassischen Gitarre und setzte die Stimmung der Bilder in Klänge um.
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