Angekommen in der neuen Heimat

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Heute feiern Christine und Johann Schieb goldene Hochzeit

Mühlacker. Als sich am 30. Januar 1965 Christine Oughert und Johann Schieb in Stolzenburg in Siebenbürgen, das bis 1918 zu Österreich-Ungarn gehörte, aber seit dem Ende des Ersten Weltkriegs mitten in Rumänien liegt, das Ja-Wort gaben, war nicht vorauszusehen, dass sie 50 Jahre später ihre goldene Hochzeit rund 1500 Kilometer westlich im schwäbischen Mühlacker feiern würden.

Das Gemälde von Stolzenburg ist eine Erinnerung an die alte Heimat.

Das Gemälde von Stolzenburg ist eine Erinnerung an die alte Heimat. Foto: Filitz

Christine und Johann Schieb erlebten Kindheit und Jugend im kommunistisch geprägten Nachkriegsrumänien. Die deutschen Minderheiten waren jedoch geduldet. „Die deutschen Schulen wurden nicht geschlossen, wir durften Deutsch sprechen, aber mussten auch Rumänisch lernen“, erzählt Christine Schieb. Nach der Schulzeit war sie in der Landwirtschaft tätig. Bei einem Tanzvergnügen lernte sie ihren späteren Ehemann kennen. Der war ein strebsamer junger Mann und hatte sich nach einer Mechanikerlehre zum Techniker für Kühlanlagen weitergebildet.

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