Angeklagter packt im Gericht ein Geldbündel aus
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47-Jähriger entschuldigt sich bei Prozessbeginn mit 1500 Euro für Faustschläge ins Gesicht – Opfer fordert mehr
Maulbronn. Alle Tage kommt es bei Gericht sicherlich nicht vor, dass ein Angeklagter seinem Opfer unaufgefordert ein Schmerzensgeld bezahlt, bevor die Verhandlung überhaupt so richtig begonnen hat. Doch genau so ein Szenario hat sich in dieser Woche beim Amtsgericht in Maulbronn ereignet, wo sich ein Wohnungseigentümer wegen einer Körperverletzung gegen den Mieter verantworten musste.
Aber der Reihe nach: Am 22. Mai war der 47-Jährige, der kurz zuvor eine Wohnung in Illingen erworben hatte, mit seiner Ehefrau zu seinem neuen Domizil gefahren. Er habe nicht gewusst, wer dort wohne und sich vorstellen sowie die künftigen Mietverhältnisse klären wollen, gab er in seiner Einlassung an. Als das Paar vor der Haustüre stand, kam das spätere Opfer angefahren, und im Gespräch stellte sich heraus, dass es sich dabei um den Bewohner der besagten Wohnung handelte.
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