Angeklagter „dankt“ Helfern mit Faustschlag

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Maulbronn/Pforzheim (weg). Den Stinkefinger zeigt der 31 Jahre alte Angeklagte gern. „Vielleicht ist das seine Art zu grüßen“, mutmaßte gestern vor dem Schöffengericht unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektor Karl-Michael Walz eine Zeugin. Sie hatte Martin X. (Name geändert) am 16. April angezeigt, nachdem sie gesehen hatte, dass er mit dem Auto unterwegs war. Dass er keinen Führerschein mehr besaß, war der jungen Frau bekannt.

Ein Einzelfall allerdings war diese Fahrt nicht. Angeklagt sind mehrere Fahrten ohne Führerschein, dafür aber mit Alkohol im Blut. Letzterer macht den Mann aggressiv und unberechenbar, wie er selbst einräumte. Besonders, wenn die Polizei auftaucht. Staatsanwältin Liane Heide benötigte gestern einen langen Atem, um all die nicht druckfähigen Beschimpfungen zu verlesen, mit denen der Mann die Beamten bei Festnahmen bedacht hatte.

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