Angeklagter bestreitet Tötungsabsicht

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Mann rammt Ex-Freundin ein Messer in den Hals

Pforzheim (ih). Den 6. Juli 2019 dürfte die 21-Jährige nie vergessen. Was als netter Abend in Gesellschaft des Freundes begann, endete für die junge Frau nach einer Messerattacke des Ex mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus. Jetzt steht der Messerstecher vor Gericht. Beim Prozessauftakt am Donnerstag legte der Angeklagte vor dem Schwurgericht in Karlsruhe ein weitgehendes Geständnis ab.

Gegen 20 Uhr hat der heute 36-Jährige sein Opfer samt Begleitung auf der Westlichen Karl-Friedrich Straße in der Nähe des Benckiserparks getroffen, es kam zum Streit. Die Ohrfeige, die der angeklagte Deutsche seiner Ex-Freundin versetzte, ahndete ihr Begleiter mit einem Fußtritt gegen den Angreifer. Die Situation eskalierte: Der Angeklagte zog das Messer, stach in den Hals des Opfers und verletzte die 21-Jährige lebensgefährlich. Mit einer Bierflasche, die er nach dem Angreifer warf, konnte der Freund des Opfers den Angeklagten in die Flucht schlagen. Für Staatsanwältin Christine Roschinski ein Fall von versuchtem Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

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