Angeklagte sehen sich als Gewaltopfer
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34- und 40-Jähriger sollen beim Fest20zehn Polizeibeamte attackiert haben – Wahrheitsfindung gestaltet sich schwierig
Die Wahrheitsfindung nach einer Schlägerei auf dem Fest20zehn 2017 gestaltet sich nach wie vor schwierig. Am Montag mussten sich zwei Männer vor dem Amtsgericht Maulbronn verantworten, die Polizisten angegriffen haben sollen.
Maulbronn/Mühlacker. Hat die Polizei bei einem Tumult beim Fest20zehn am 11. Juni im vergangenen Jahr Gewalt in unverhältnismäßiger Weise angewandt? Oder wurden zwei Beamte Opfer von Gewalt? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit das Maulbronner Amtsgericht. An diesem Montag saßen ein 40- und ein 34-Jähriger auf der Anklagebank. Den zwei Partygästen wird vorgeworfen, bei der Veranstaltung Polizisten angegriffen zu haben. Der Ältere soll sich zusätzlich massiv gegen seine Festnahme gewehrt haben. Das Duo beharrt indes darauf, nicht selbst Täter, sondern Opfer von Polizeigewalt geworden zu sein. Doch was sich wirklich abgespielt hat, blieb nach dem ersten Verhandlungstag, an dem in rund fünf Stunden insgesamt acht Zeugen vernommen wurden, im Dunkeln.
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