Angebot des VPE bleibt ein Diskussionsthema
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Experte Matthias Lieb erneuert Kritik – Stadtverwaltung Pforzheim warnt vor Auflösung des regionalen Verkehrsverbunds
Enzkreis/Pforzheim (the/pm). In Pforzheim hat sich am Montagnachmittag der Werkeausschuss des Gemeinderats mit der Zukunft des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis (VPE) befasst. Konkreter Hintergrund war ein Antrag der Grüne-Liste-Gemeinderatsfraktion an die Stadtverwaltung, eine Fusion mit dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) zu prüfen.
Das Ergebnis der Bestandsaufnahme, die für einen Erhalt des „eigenen“ Verkehrsverbundes spricht, stieß bereits im Vorfeld der Debatte auf Kritik beim Mühlacker Bus- und Bahnexperten Matthias Lieb. „Verwundert“ zeigte sich der Landesvorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) laut einer Mitteilung und warf der Stadtverwaltung vor, mit falschen Zahlen zu argumentieren. Diese hatte gegenüber dem Gemeinderatsausschuss nicht nur auf die günstigeren Fahrpreise im VPE-Gebiet verwiesen, sondern auch darauf, dass der regionale Verkehrsverbund die Gegebenheiten vor Ort kenne und der Einfluss der Gesellschafter – allen voran die Stadt Pforzheim und der Enzkreis – im VPE deutlich stärker sei als im größeren KVV.
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