Anbieten, nicht nur verbieten

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In Sachen Videoüberwachung muss die Stadt Knittlingen der Genehmigungsbehörde weitere Daten vorlegen – Pläne für Jugendplatz

Das Geld, das die Stadt Knittlingen 2019 in die Videoüberwachung an Brennpunkten investieren wollte, taucht im Haushaltsplanentwurf für 2020 wieder auf. Um grünes Licht vom Landesdatenschutzbeauftragten zu bekommen, wird die Stadt weitere Informationen liefern.

Knittlingen. Der Gemeinderat hatte im März vier Stellen festgelegt, an denen potenzielle Vandalen oder Unruhestörer künftig vom Auge einer Kamera erfasst werden könnten. Unter anderem am Busbahnhof und an der zeitweise zur illegalen Rennstrecke umfunktionierten Bertha-Benz-Straße im „Knittlinger Kreuz“ soll moderne Technik installiert werden. Voraussetzung ist allerdings das grüne Licht des Landesdatenschutzbeauftragten, dem zahlreiche Fakten, unter anderem aus der Kriminalstatistik der Polizei, vorgelegt wurden. Mittlerweile, sagt der Knittlinger Hauptamtsleiter Stephan Hirth, sei klar, dass weitere Daten benötigt würden. „Das wird gerade vorbereitet“, verweist er auf Pläne, die die Blickwinkel der Kamera veranschaulichen. Ob einzelne oder alle Standorte genehmigt werden könnten, sei im Moment noch nicht abzuschätzen.

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