An der Enz fehlt ihm nur das Meer

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Mühlacker. Als einstige Kolonialmacht hat Frankreich nicht nur die Sprache Algerien geprägt, sondern auch die sportlichen Vorlieben. Das Boulespiel wird heute noch den Algeriern quasi in die Wiege gelegt. Boule-Turniere mit 3000 Teilnehmern sind deshalb für Toufik Faci nichts Ungewöhnliches. Vor 37 Jahren in Bordj El Kiffan, 16 Kilometer von Algier entfernt, geboren, begann er bereits mit sieben Jahren Boule zu spielen. Weil ihm als Kind das Geld für richtige Boulekugeln fehlte, übte er zunächst mit Steinen.

Von der algerischen in die deutsche Nationalmannschaft: Toufik Faci, hier mit seiner Frau Heike Raab-Faci, ist auf dem Weg. Foto: Stahlfeld

Von der algerischen in die deutsche Nationalmannschaft: Toufik Faci, hier mit seiner Frau Heike Raab-Faci, ist auf dem Weg. Foto: Stahlfeld

Die Trainingsvoraussetzungen mochten zu Beginn nicht die besten gewesen sein, Toufik Faci ging dennoch seinen Weg. Mit 21 Jahren spielte er das erste Mal in der algerischen Nationalmannschaft. In speziellen Turnieren hatte er sich als bester Spieler für die Teilnahme qualifiziert.

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