An Kita-Plätzen herrscht Mangel

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Mühlacker (ert). Die Kleinkindbetreuung stellt die Stadt vor neue Herausforderungen: In der Kernstadt und in Dürrmenz fehlen Kita-Plätze für unter dreijährige Kinder (U3). Eine leichte Entspannung könnte sich ergeben, wenn die Kindertagesstätte im Käppele errichtet worden ist. Keine gravierenden Engpässe zeichnen sich in den Stadtteilen ab. Aus den Prognosen, die die Leiterin des Amts für Bildung und Kultur, Johanna Bächle, dem Gemeinderat präsentierte, geht hervor, dass in Mühlacker die Kapazitäten in den Kitas Senderhang, Schillerstraße und Schulerweg erschöpft sind und den Eltern geraten werden muss, ihre Kinder in Stadtteil-Kitas betreuen zu lassen. Für U-3-Kinder sollten Tagesmütter in Anspruch genommen werden. Die gleiche Ansage in Dürrmenz: „Für die Aufnahme zweijähriger Kinder gibt es keine Kapazitäten.“

Gleichwohl wird versucht, Engpässe abzufedern, indem Kleingruppen zu Vollgrupen werden. So an der Andreasstraße in Dürrmenz, an der Zeppelinstraße in Mühlacker und in Mühlhausen. An der Ringstraße in Lienzingen wird eine zusätzliche Ganztagskleingruppe eröffnet, und an der Pfarrgasse in Enzberg werden die Gruppen umorganisiert, um mehr Plätze zu schaffen. Dafür muss zusätzliches Personal eingestellt werden. Kosten: 180000 Euro ab dem kommenden Kindergartenjahr. Zudem sind acht Kindergärten in der Stadt personell nicht ausreichend ausgestattet.

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