Amphibienschutz contra Radwege
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AfD im Kreistag wundert sich
Enzkreis (fg). Die AfD-Fraktion im Kreistag sorgt sich um die Sicherheit der Radfahrer und wundert sich über hohe Ausgaben für den Amphibienschutz. Bei der Vorstellung des Rahmenplans für die Kreisstraßen 2020 bis 2024 merkte sie an, dass es 2019 sehr viele tödliche Unfälle mit Radfahrern gegeben habe. Insofern sei es verwunderlich, dass der Enzkreis nur 750000 Euro für Radwege ausgeben will, in der Liste aber auch 1,3 Millionen Euro für den Amphibienschutz stehen. Zusätzlich werden aktuell alleine in Ersingen jetzt schon 800000 Euro verbaut. Das seien 550 Euro pro Salamander, rechnet die AfD vor, die den Amphibienschutz nicht grundsätzlich infrage stellen wollte. Er sei aber doch bitte nicht höher anzusiedeln als der Schutz von Radfahrern.
Landrat-Vize Wolfgang Herz verwehrte sich gegen den Ansatz, die Kosten für Amphibienschutz und Radwege gegeneinander aufzurechnen. „Wir haben bei den Radwegen noch einiges in der Pipeline“, verwies Herz unter anderem auf die Arbeit und die Vorschläge der der Radwegekommission. Landrat Bastian Rosenau belehrte die AfD zusätzlich, dass der Rahmenplan für die Kreisstraßen sich nur auf Baumaßnahmen beziehe, bei denen der Enzkreis Baulastträger sei: „Wenn wir uns an Radwegen entlang von Bundes- oder Landstraßen beteiligen, taucht das in der Statistik gar nicht auf.“
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