„Am Ende wird es heißen: hü oder hott“

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Suche nach einem Gewerbestandort: Stadt spart Geld für Untersuchungen

Mühlacker (the). Ob und wo die Stadt Mühlacker ein neues Gewerbe- und Industriegebiet ausweisen wird, steht in den Sternen. Doch im Detail gibt es neue Entwicklungen, wie Oberbürgermeister Frank Schneider am Mittwoch bekanntgab: Die aufwendigen und teuren faunistischen Untersuchungen an den drei potenziellen Standorten sei nach Ansicht der Aufsichtsbehörden, die das Verfahren begleiten, nicht nötig. Stattdessen reichten die bereits vorliegenden Unterlagen für eine Bewertung der jeweiligen Tierwelt aus.

Wie berichtet, hatte der Gemeinderat erst am 25. März nach längerer Diskussion beschlossen, die drei Standorte Hartwald-Osttangente, Hochberg und Lug-Fuchsensteige genauer zu überprüfen, um auf diese Weise der Entscheidung über ein neues Gewerbegebiet einen Schritt näher zu kommen. „Es geht nach dem Ausschlussprinzip“, sagt OB Schneider, bekennender Verfechter eines neuen Standorts, „am Ende wird es heißen: hü oder hott.“ Allerdings haben alle drei Möglichkeiten ihre Tücken, und eine besteht – insbesondere im Hartwald und Hochberg-Wald – in der Vielfalt an Tierarten. 100000 Euro hätten die entsprechenden faunistischen Untersuchungen kosten sollen; Geld, das sich die Stadt nun offenbar sparen kann. Außerdem, so Schneider, hätten genauere Untersuchungen viel Zeit gekostet.

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