Alu-Elemente schlucken Bahnlärm

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Schallschutzwände in Illingen sind fast fertig – 1,9 Millionen Euro investiert – 2014 fällt der Startschuss in Mühlacker

Arbeiter haben am Montag am Illinger Bahnhof das letzte Element der Schallschutzwand, die die Gebiete nördlich der Gleise vor Lärm schützt, eingesetzt. Die Wand südlich der Gleise soll Ende Mai fertig sein. Im kommenden Jahr will die Bahn dann den Lärmschutz am Mühlacker Rößlesweg, am Stöckach und in Enzberg in Angriff nehmen.

Ein kleiner Handgriff für die Arbeiter, ein großer Schritt für Illingen: Das letzte Element der Lärmschutzwand nördlich der Gleise wird eingesetzt. Foto: Goertz

Ein kleiner Handgriff für die Arbeiter, ein großer Schritt für Illingen: Das letzte Element der Lärmschutzwand nördlich der Gleise wird eingesetzt. Foto: Goertz

Illingen. Zahlreiche Bürger, Gemeinderäte, die Verwaltungsspitze und die Bundestagsabgeordneten Katja Mast (SPD), Gunther Krichbaum (CDU), Memet Kilic (Grüne) und Professor Dr. Erik Schweickert (FDP) haben sich gestern bei einer Feier an der neuen Wand davon überzeugt, dass der Lärmschutz funktioniert. Keiner der Redner musste seine Ausführungen unterbrechen, weil ein Zug vorbeifuhr. Allerdings: Während die Waggons für den Personenverkehr leise vorbeirauschten, war das Geratter der Güterwagen doch deutlich zu vernehmen. Aber hier versprach Peter Winter, Gesamtprojektleiter Lärmsanierung der DB Projektbau, Besserung: „Unsere Lärmschutzmaßnahmen setzen vor allem da an, wo der Lärm entsteht: zwischen Rad und Schiene.“ Nachdem die Personenwaggons bereits auf dem neuesten Stand der Technik seien, würden jetzt auch die Güterwagen unter anderem mit einer Flüsterbremse ausgerüstet, die das Rollgeräusch um die Hälfte minimieren soll.

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