Altkleider werden zum Geschäftsmodell

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Beim Besuch von SPD-Spitzenpolitiker Thomas Oppermann klagen Vertreter des Roten Kreuzes über zunehmende Kommerzialisierung

„Kommunen und kommerzielle Anbieter haben Altkleider als Einnahmequelle für sich entdeckt. Wohlfahrtsverbände wie das DRK bleiben außen vor“, beklagt Franz Weiss, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis bei einem Besuch von Thomas Oppermann, dem parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.

Franz Weiss vom DRK (re.) zeigt Thomas Oppermann, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, und der SPD-Abgeordneten für Pforzheim und den Enzkreis, Katja Mast, einen zur Baby-Notfall-Ambulanz umgebauten Rettungswagen. Foto: Hansen

Franz Weiss vom DRK (re.) zeigt Thomas Oppermann, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, und der SPD-Abgeordneten für Pforzheim und den Enzkreis, Katja Mast, einen zur Baby-Notfall-Ambulanz umgebauten Rettungswagen. Foto: Hansen

Pforzheim/Enzkreis. Mit einer Änderung des Abfallwirtschaftsgesetzes werden Altkleider plötzlich als Abfall betrachtet und für viele Anbieter zu einem rentablen Geschäftsmodell. Dem Roten Kreuz ginge dadurch eine wichtige Einnahmequelle verloren. Aber nicht nur das: Schließlich habe die Altkleidersammlung für das DRK – im Gegensatz zu den kommerziellen Anbietern – auch einen karitativen Aspekt. Weiss: „Wir sehen die Kleidung nicht als Müll, sondern geben sie über unsere Kleiderkammer wieder ab.“

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