Altes Schulhaus als Wohnort für Geflüchtete?
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Knittlinger Verwaltung hält Objekt in Freudenstein für geeignet
Knittlingen (cb). Das Thema „Anschlussunterbringung von Flüchtlingen“ beschäftigt nun auch den Knittlinger Gemeinderat. In der Sitzung vom 20. September steht ein konkreter Vorschlag zur Beratung und Abstimmung an. Nach Prüfung der städtischen Gebäude stelle das Haus an der Diefenbacher Straße 42 – das alte Schulgebäude – in Freudenstein die beste Option zur Unterbringung von Flüchtlingen dar, schreibt Kämmerin Nadine Pfaffeneder in den Sitzungsunterlagen. Dort könnten zwei Wohnungseinheiten für insgesamt etwa acht Menschen geschaffen werden. Hierzu solle die bestehende und leerstehende Wohnung im Dachgeschoss mit drei Zimmern saniert und eine Wohnung im ersten Obergeschoss, derzeit ein Lagerraum mit rund 80 Quadratmetern, hergestellt werden. Weitere Maßnahmen wie die Dachdämmung und Erneuerung der Fenster könnten aufgrund fehlender Haushaltsmittel erst 2017 angegangen werden. Die Räume im Erdgeschoss blieben dem Verein Kunst und Kultur vorbehalten. Auch am Mietverhältnis der beiden weiteren Wohnungen im Dach- und ersten Obergeschoss ändere sich nichts.
Die Verwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, das Büro Göhner und Schrade mit den Architektenleistungen zu beauftragen. Das Büro soll auch die erforderlichen Genehmigungen einholen und die Ausschreibung durchführen.
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