Alter Brauch, Neues zu begießen

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Baumpaten des Enzberger Albvereins stoßen auf ihre junge Blumen-Esche auf dem Gartenschaugelände an

Mühlacker. Die Ortsgruppe Enzberg des Albvereins hat für das zukünftige Gartenschaugelände einen Baum gespendet und die Patenschaft für ihn übernommen: Baum Nummer 36 in den Enzgärten ist eine Blumenesche, wegen ihres heilenden Saftes auch Manna-Esche genannt.

Die Paten geben ihrer Blumenesche, dem Baum Nr. 36 auf dem Gartenschaugelände, viele gute Wünsche auf ihrem Lebensweg mit.

Die Paten geben ihrer Blumenesche, dem Baum Nr. 36 auf dem Gartenschaugelände, viele gute Wünsche auf ihrem Lebensweg mit. Foto: Filitz

Noch ist es eher ein Bäumchen, ein wenig zerrupft in der Krone. Aber es kann gar nicht anders als wachsen, blühen und gedeihen, denn 32 Paten, die sich vor ihm versammelt hatten, gaben ihm viele gute Wünsche mit auf seinen Lebensweg. „Die neu gepflanzte Blumenesche wird uns durch die vier Jahreszeiten begleiten. Im Frühjahr und Sommer erfreut sie uns mit ihrem weißen, angenehm duftenden Blütenkleid, im Herbst trägt sie Früchte, im Winter zeigt sie bizarres Astwerk“, beschrieb der Vorsitzende der Ortsgruppe, Hans Britsch, das „Patenkind“. Sie biete Nahrung für Bienen und Hummeln, Nistmöglichkeiten für Singvögel und finde in der Heilkunde Verwendung. Da es ein alter Brauch ist, Neues zu begießen und darauf anzustoßen, lud er zu einem kleinen Umtrunk ein. „Möge diese, unsere Blumenesche, zu einem stattlichen Baum heranwachsen und die Stürme der Zeit schadlos überstehen.“ Mit dabei war auch Bauamtsleiter und Leiter des Gartenschauprojektes Armin Dauner. „Ihre Spende und die Übernahme der Patenschaft haben uns sehr gefreut“, dankte er dem Verein.

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