Alte Gebeine gehen auf die Reise
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Im künftigen Großglattbacher Neubaugebiet „Pforzheimer Weg“ lag einst wohl ein Friedhof – Ungefähr 20 Gräber nachgewiesen
Das Skelett, das in der vergangenen Woche im künftigen Großglattbacher Neubaugebiet „Pforzheimer Weg“ entdeckt wurde, ist mittlerweile reisefertig verpackt für exakte Untersuchungen.
Neue Funde: Glasperlen, die – vermutlich vor etlichen Jahrhunderten – als Grabbeigaben auf dem damaligen Friedhof bei Großglattbach dienten. Fotos: Sadler
Mühlacker-Großglattbach. Dass das Team um Dr. Martin Thoma vom Landesamt für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart am 2. September auf knöcherne Überreste eines menschlichen Körpers stießen, ist kein Zufall. „Die Denkmalpflege Karlsruhe hatte den Verdacht, dass hier frühmittelalterliche Siedlungs- oder Friedhofsreste zu finden sein könnten“, berichtet die archäologische Grabungstechnikerin Inga Willmes. Daraufhin wurde eine archäologische Voruntersuchung im Bereich „Pforzheimer Weg“ angeordnet. Und rasch bewahrheitete sich die Vermutung. Ob das ausgegrabene Skelett tatsächlich aus dem vierten oder fünften Jahrhundert nach Christus stammt, sei allerdings nicht klar. Zumindest noch nicht.
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