Als die Bürger auf die Barrikaden gingen
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Vor 40 Jahren: Der Protest gegen einen Großflughafen im Heckengäu endet mit Erleichterung – Land legt seine Pläne zu den Akten
Anfang der 1970er Jahre reifen die Pläne für den Bau eines Großflughafens Stuttgart II. Nach Protesten einiger Fildergemeinden gegen eine Erweiterung des bestehenden Flughafens wurden vier Alternativstandorte genannt, darunter auch ein Gelände zwischen Weissach, Mönsheim, Friolzheim und Heimsheim. Kaum wurden diese Überlegungen publik, brach der Aufruhr der Bürger los, und der Wiernsheimer Ortsteil Serres war eine Hochburg des Protests.
Pläne für den Reißwolf: Vor 40 Jahren hat die Landesregierung ihr Vorhaben aufgegeben, einen Großflughafen auf der grünen Wiese zwischen Mönsheim und Flacht zu bauen.
Wiernsheim-Serres. Er wäre mit zwei Landebahnen, einer Fläche von zehn Quadratkilometern und einer Kapazität von 45 Starts und Landungen pro Stunde größer als der Flughafen Echterdingen geworden. Nachdem sich die Nachbarn auf den Fildern mit Vehemenz gegen einen dortigen Ausbau zur Wehr setzten, richtete das Land sein Augenmerk auf Herrenberg, auf den Truppenübungsplatz Münsingen, auf den Schönbuch in der Nähe von Tübingen und – auf das Heckengäu, wo niemand in einer Einflugschneise wohnen wollte.
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