Als Kinderarzt im Süden von Tansania
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Mühlacker (pm). Am morgigen Mittwoch, 11. Februar, berichtet Dr. Martin Englert ab 18 Uhr im Forum der Enzkreis-Kliniken Mühlacker über seine dreijährige Tätigkeit als Kinderarzt im Masasi Distrikt. Mit der Verwaltungseinheit im Süden Tansanias unterhält der Enzkreis seit einigen Jahren einen Austausch in Sachen Klimaschutz; unter diesem Dach hat sich zwischen den Enzkreis-Kliniken Mühlacker und dem Mkomaindo District Hospital zudem eine Klinikpartnerschaft entwickelt.
Ursprünglich war (nur) vorgesehen, dass Dr. Martin Englert im Auftrag der „Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit“ (kurz: GIZ) das Management-Team am Mkomaindo District Hospital in Masasi-Stadt berät. Innerhalb von drei Jahren wurde dort unter Englerts Regie die größte Intensivstation für Neugeborene im Süden Tansanias aufgebaut. Als der Arzt im Jahre 2010 seine Tätigkeit am Mkomaindo Hospital aufnahm, wurden durchschnittlich sieben kranke Neugeborene pro Monat behandelt; fünf Babys starben jede Woche alleine im Krankenhaus. Dazu kam die Zahl der Neugeborenen, die (unerkannt) krank nach Hause entlassen wurden und dort – jenseits jeder Statistik – starben.
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