Alles neu macht die Doppik
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15 Gemeinden im Enzkreis haben die Haushaltsumstellung vollzogen oder stehen unmittelbar davor
Die Haushaltspläne der Kommunen sind generell keine einfache Lektüre. Der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schwenk auf die sogenannte Doppik beschert Kämmerern und Gemeinderäten Zusatzarbeit – und wird dies auch über die Umstellung hinaus, die derzeit unter anderem in Knittlingen ansteht, tun.
Enzkreis. Vor ziemlich genau neun Jahren hat der Landtag von Baden-Württemberg das Gesetz zur Reform des Gemeindehaushaltsrechts verabschiedet und damit einem Kunstwort den Weg in die Berichterstattung über die Haushalte der Städte und Gemeinden geebnet: „Doppik“, gebildet aus „Doppelte Buchführung in Konten beziehungsweise in Kommunen/Körperschaften“, taucht seither in den Ratssitzungen auf, erfordern doch die Vorbereitungen auf die Umstellung sorgfältige Planung, Zeit und Geld. Die Stadt Knittlingen legt an diesem Dienstag ihren ersten Plan neuer Art vor und wird nach dessen Verabschiedung zu den aktuell 15 Kommunen im Enzkreis zählen, die den Schritt vollzogen haben oder ihn im laufenden Jahr vollziehen werden. „Ötisheim hat 2015 erstmals den Haushaltsplan nach neuem Recht erstellt“, informiert Carmen Schneider, die kommissarische Amtsleiterin der Kommunalaufsicht des Enzkreises. Das Amt ist für 27 Städte und Gemeinden zuständig; die Rechtsaufsicht für die Große Kreisstadt Mühlacker liegt beim Regierungspräsidium Karlsruhe.
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