„Alle Gemeinden um uns herum kümmern sich“

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Neue Illinger Asylunterkunft soll frühestens Anfang 2016 öffnen

Illingen. Der Illinger Gemeinderat Klaus Kluge (SPD) macht sich Gedanken über die Organisation der ehrenamtlichen Unterstützung von Flüchtlingen in seiner Kommune. Wie bereits berichtet, will der Enzkreis in dem Ort eine Unterkunft für Asylbewerber bauen (zum Thema siehe auch den Artikel auf dieser Seite). Kluge mahnte in der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung bei Bürgermeister Harald Eiberger indirekt an, in der Sache nicht zu spät aktiv zu werden. „Alle Gemeinden um uns herum kümmern sich früher um die Aktivierung ehrenamtlicher Arbeit“, sagte Kluge.

Rathauschef Eiberger reagierte gelassen auf diese Feststellung und erklärte, dass man erfahren habe, dass es Fortbildungen für ehrenamtliche Helfer gebe. Er kündigte an, dieses Angebot öffentlich bekanntzumachen. Mit Blick auf die Organisation der freiwilligen Helfer sei laut Eiberger keine Eile geboten. „Die Kreisunterkunft soll erst 2016 öffnen, frühestens Anfang des Jahres.“ Eiberger machte klar, dass die Organisation eines runden Tisches oder anderer Aktivitäten zum jetzigen Zeitpunkt in seinen Augen verfrüht sei. Das gelte auch für Spendenaufrufe. Drei Monate, bevor die ersten Flüchtlinge kämen, seien als Vorlaufzeit für die Organisation freiwilliger Hilfe im Ort ausreichend. „Das macht ja erst dann Sinn, wenn man weiß, was für Menschen kommen.

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