Albverein sorgt sich um den Wald
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Naturschutzwarte registrieren Schäden durch den Klimawandel
Enzkreis (pm). Der Stromberggau im Schwäbischen Albverein zeigt sich laut einer Mitteilung sehr besorgt um den Zustand der heimischen Wälder. Sie seien nur zu retten, wenn es gelinge, den Klimawandel in den Griff zu bekommen, weshalb die Anstrengungen in dieser Richtung weiter forciert werden müssten.
Auch wenn wegen der Corona-Auflagen derzeit alle Wandertermine des Schwäbischen Albvereins ausgesetzt seien, seien die Naturschutzwarte des Verbandes weiterhin im Forst unterwegs und berichteten von einer beunruhigenden Entwicklung. Die sichtbaren Schäden, heißt es in der Mitteilung, würden immer offensichtlicher. Dem Anschein nach sei die Esche wohl nicht mehr zu retten, geben die Albvereinsfunktionäre im Stromberggau zu bedenken und verweisen auf eine Pilzerkrankung bei dieser Baumart. Es grenze schon an ein Wunder, wenn der Wanderer heutzutage noch eine gesunde Esche in heimischen Gefilden entdecke, heißt es beim Albverein. In noch viel größerem Maße als der Pilz setze allerdings der Klimawandel, verbunden mit der damit einhergehenden Trockenheit, dem Biotop Wald zu. Einig sei sich in diesem Punkt der Albverein mit dem Minister für den Ländlichen Raum und Forsten, Peter Hauk, der nach dem erneut viel zu trockenen Monat April von „einer bedrohlichen Situation, die wir so noch nie hatten“ gesprochen habe. Was mittlerweile fast in jedem Waldgebiet auffalle, seien die absterbenden Fichten.
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