Albverein Mühlacker setzt auf Zusammenhalt

Archiv

Ortsgruppe blickt bei Hauptversammlung auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück – und übt scharfe Kritik am Bahnverkehr

Mühlacker (pm). In ihrer Jahreshauptversammlung, die noch vor den verschärften Auflagen wegen der Corona-Krise stattfand, hat die Ortsgruppe Mühlacker laut einer Mitteilung eine positive Bilanz aus den Veranstaltungen und Angeboten im vergangenen Jahr gezogen. Vorsitzender Ulrich Gommel, der die wichtigsten Aktivitäten nochmals ins Gedächtnis rief, nutzte den Rahmen, um verdienten Mitgliedern zu danken. Ein Geschenk übergab er an Josef Milisterfer, der dem Verein nicht nur seit 50 Jahren die Treue hält, sondern sich auch als Wanderführer engagiert und im Beirat mitarbeitete. Als weitere Jubilare hatten sich Dekan Hans Martin Freudenreich, der früher in Mühlacker tätig war und seit 60 Jahren zur Albvereinsfamilie gehört, und Anna Fischer, die ebenfalls 50 Jahre Mitglied ist, für das Treffen entschuldigt.

Albverein Mühlacker setzt auf Zusammenhalt

Ulrich Gommel (li.). Vorsitzender des Schwäbischen Albvereins Mühlacker, zeichnet Josef Millisterfer für 50 Jahre Treue zur Ortsgruppe aus. Entschuldigt hatten sich Dekan Hans-Martin Freudenreich, der seit 60 Jahren Mitglied ist, und Anna Fischer, die ebenfalls seit einem halben Jahrhundert zum Albverein gehört. Foto: privat

Mit seiner Auflistung der verschiedenen Unternehmungen – von klassischen Wandertouren bis hin zur Heimat- und Brauchtumspflege, für die stellvertretend die Sonnwendfeier steht – erinnerte Gommel an die Bandbreite des Vereinslebens, für das ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl von größter Bedeutung sei, wie der Vorsitzende ausführte. „Jeder ist wichtig“, betonte Gommel, „egal, ob viel oder weniger oder gar nicht mehr gewandert werden kann.“ Als einen der Höhepunkte im vergangenen Jahr nannte der Vorsitzende die Teilnahme am Römerfest in den Enzgärten, wo der Albverein in einem Zelt eine Bewirtungsstation eingerichtet hatte. Die Tour unter Regie der neuen Wanderführerin Sylke Kopp im Zuge des Wander-Dreiklangs, für die eigens die Vereinsfahne aus dem Depot geholt worden sei, und die Mitwirkung am Eppinger-LinienMarathon hob Gommel ebenfalls hervor. Auch die Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus im Rahmen des Sommerferienprogramms mache ihn stolz.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen