Aktivisten trauen dem Frieden nicht
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Bürgerinitiative informiert über die Pläne zur Steinbrucherweiterung in Enzberg
Mühlacker-Enzberg. Wer hat die Grenzen der geplanten Steinbrucherweiterung mit Pfählen markiert? Die Bürgerinitiative, die sich gegen einen Ausbau wehrt, hat sich jedenfalls über deren Existenz gewundert, als sie gestern mit einem Infostand an der Verlängerung der Ötisheimer Steige auf ihr Anliegen aufmerksam machte.
Wer hat die Pfosten eingerammt, fragen sich Frank Ziegler, Benjamin Weis und Dr. Dieter Kooß (v. re.). Foto: Appich
An einen Maischerz glaubt Benjamin Weis, einer der Aktiven der Bürgerinitiative, aber nicht. „Die Holzpfosten markieren genau die Grenzen des Abbaugebiets, und sie sind fest eingerammt worden“, sagt er und vermutet, dass ein Radlader zum Einsatz gekommen ist. Um 344 Meter weiter in Richtung Sengach wollen die Natursteinwerke Nordschwarzwald (NSN) die Grenzen des Enzberger Steinbruchs verschieben. Nach einer öffentlichen Bekanntmachung der Pläne formierte sich der Widerstand gegen den Ausbau und, wie Weis verlauten ließ, stieß eine Infoveranstaltung mit Vertretern des Regionalverbands und der NSN auf „großen Unmut in der Bevölkerung“. Es gründete sich die Bürgerinitiative „Steinbrucherweiterung Enzberg? Nein Danke!“, der mittlerweile 100 Mitglieder angehören und die 900 Unterschriften gegen die Grenzverschiebung gesammelt hat.
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