Akten sollen ins Archiv wandern

Archiv

Illingen (eld). Im Illinger Rathaus wird „ausgemistet“. Im Blickpunkt steht die Registratur 1974 bis 1994, dem Jahr des Bürgermeisterwechsels von Ewald Veigel zu Jochen Protzer. Die Akten sollen durchforstet und für das Gemeindearchiv aufbereitet werden. Dazu gaben am Mittwoch die Mitglieder des Verwaltungsausschusses grünes Licht. Die Kosten werden voraussichtlich über 30000 Euro betragen. Bislang lagern im Illinger Archiv Dokumente aus der Verwaltung bis zum Jahr 1974. Hintergrund für die im Jahr 2018 angesetzte Aktualisierung des Archivs ist laut Bürgermeister Harald Eiberger die geplante Sanierung des Rathauses. Die Archivierungsarbeiten sollen nicht vom Kreisarchiv des Enzkreises durchgeführt werden, sondern von einer externen Firma aus Potsdam. Das Kreisarchiv sei momentan personell nicht in der Lage ein solch großes Projekt zu übernehmen, wurde mitgeteilt. Um die Kosten gering zu halten, schlug Kreisarchivar Konstantin Huber vor, dass die Vorsortierung in Illingen, die Erschließung aber in Potsdam erfolgen könnte. Das Illinger Hauptamt sprach sich gegen diese Variante aus, da die Akten somit für einen längeren Zeitraum nicht einsehbar wären. Allein in der Kämmerei fallen jährlich 60000 Buchungen, hinter denen jeweils ein oder mehrere Schriftstücke stehen. „Das sind viele Aktenmeter“, verdeutlichte Bürgermeister Eiberger.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen