Agility-WM: Snowflake verdient sich einen Extra-Hundekuchen
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Karen Conrad wird mit ihrer Terrier-Dame Vizeweltmeisterin im Organisations-Chaos
GyulA. Einigermaßen chaotisch sind die Agility-Weltmeisterschaften im ungarischen Gyula verlaufen, jedoch mit einem großen Erfolg für Karen Conrad aus Mühlacker am Sonntagabend zu Ende gegangen. Mit ihrer Terrier-Dame Snowflake wurde die 43-Jährige Vizeweltmeisterin im Wettbewerb der Behinderten-Gruppe 4, wo jene Sportler antreten, die zwar schnell laufen können, jedoch eingeschränkte Fähigkeiten bei Rückwärtslaufen und Drehungen haben.
Solz auf den Pokal: Vizeweltmeisterin Snowflake. Foto: privat
Die etatmäßige Turnierleiterin des Verbandes PAWC fehlte aus gesundheitlichen Gründen, und ihre Vertreter waren mit dem Ablauf der WM-Wettbewerbe offenkundig überfordert. Wiederholt unterliefen der Turnierleitung Rechenfehler, die bisweilen sogar erst nach den Siegerehrungen auffielen. „Da wurden Weltmeister geehrt, die dann gar keine waren, und es mussten am Ende die Pokale getauscht werden“, berichtet Conrad, die froh ist, dass wenigstens in ihrem Wettbewerb alles einigermaßen glatt lief – abgesehen vom Unfall eines Wertungsrichters, der auf eines der Geräte stürzte und sich dabei eine Platzwunde zuzog. Am ersten Wettkampftag wurde allerdings auch Karen Conrad das Opfer eines Rechenfehlers, der aber immerhin noch rechtzeitig auffiel. Fünf Minuten, bevor die Tagessieger geehrt werden sollten, wurde bekanntgegeben, dass die Sportlerin vom VdH Niefern und Snowflake nicht den zweiten, sondern hinter Teilnehmern aus Russland und Belgien den dritten Platz in dem A-Lauf belegt hatten.
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