„AfD spaltet das Land systematisch“
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Die Abgeordnete Katja Mast gewährt beim Besuch an der Beruflichen Schule Mühlacker sehr persönliche Einblicke in ihr Politikerleben
Die Sozialdemokratin macht bei ihrem Gastspiel vor Schülern des Berufskollegs klar, „dass man vorwärts kommen kann, wenn man sich anstrengt“. Und das ist nicht die einzige positive Botschaft, die die Bundestagsabgeordnete im Rahmen ihres Unterrichts im Gepäck hat.
Die eigene Mutter als größtes politisches Vorbild: Die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast im Dialog mit Schülern des Berufskollegs der Beruflichen Schule Mühlacker. Foto: Disselhoff
Mühlacker. Wenn Katja Mast Jugendlichen sagt, dass sich Eigeninitiative und Engagement bezahlt machen, hat sie einen entscheidenden Vorteil: Sie ist glaubwürdig. „Dass ich hier heute vor euch stehe, ist nicht selbstverständlich“, stellt die 49-Jährige rückblickend fest. Die Eltern der gebürtigen Offenburgerin trennten sich früh, die Mutter putzte halbtags und musste, weil das Geld nicht reichte, Sozialhilfe für sich und ihre vier Kinder beantragen. „Dafür hat sie sich geschämt“, erinnert sich Katja Mast, die zunächst die Hauptschule besuchte, eine Banklehre absolvierte und über Umwege als erste ihrer Familie das Abitur machte. Sie studierte in Heidelberg Biologie, Geografie und Politik auf Gymnasiallehramt, arbeitete als Kommunikationsberaterin und danach zwei Jahre als Referentin beim Personalvorstand der Deutschen Bahn. „Ich habe viel Glück gehabt und eine Familie, die mich getragen hat. Und nebenher habe ich immer gejobbt“, berichtet die Abgeordnete.
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