AfD-Veranstaltung sorgt für Wirbel

Archiv

Pforzheim/Enzkreis (fg). Am kommenden Mittwoch lädt die AfD ab 19 Uhr zu einer Wahlkampfveranstaltung mit Alexander Gauland, Alice Weidel, Jörg Meuthen und Erika Steinbach ins CongressCentrums (CCP) ein. Der DGB-Kreisverband und die Initiative gegen Rechts rufen deshalb am Mittwoch, ab 18 Uhr, zu einer Mahnwache vor dem CCP auf. Motto: „Kein Platz für Rassisten“. Gleichzeitig hallt immer noch die Aussage von Alexander Gauland auf einer Wahlkampfveranstaltung in Thüringen nach, man müsse die SPD-Staatsministerin und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özuguz, „in Anatolien entsorgen“. Während die Wuppertaler Sozialdemokraten Strafanzeige gegen Gauland gestellt haben, belassen es die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und die Kreisvorsitzenden Frederic Striegler und Paul Renner dabei, ihrer Empörung in einer Pressemitteilung Ausdruck zu verleihen. Sie würden erwarten, dass die AfD Gauland keine Bühne in der Goldstadt biete.

Daran denkt die AfD nicht im Geringsten. Kreisvorstand und Landtagsabgeordneter Bernd Grimmer erklärt in einer Replik auf die SPD-Mitteilung, dass „wer wie Frau Özuguz behauptet, eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache nicht identifizierbar, ist in der deutschen Politik fehl am Platz“. Die SPD unternehme einen „lahmen Versuch, die Großveranstaltung der AfD zu stören.“ Ins gleiche Horn bläst AfD-Enzkreisabgeordneter Bernd Gögel, der die Äußerung von Gauland zwar als „eine unglückliche Wahlkampfformulierung“ empfindet, was aber nicht schlimm sei, schließlich könne es im Wahlkampf auch mal ruppig zugehen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen