Ärger über Erker
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CDU kritisiert Gestaltung des Waldenserstegs – Stadt: Andere Möglichkeit statisch nicht machbar
Mühlacker. „Da hat man ja richtig viel Platz“, lobt ein Passant den „neuen“ Waldensersteg, auf dem bei der Sanierung der unpraktische frühere Höhenversatz beseitigt wurde. Insgesamt halten viele Menschen die Verbindung zwischen Mühlacker und Dürrmenz für gelungen. Doch es gibt auch kritische Stimmen.
Betonmauer statt Wunsch-Erker. Foto: Sadler
So fragt sich etwa die CDU-Gemeinderatsfraktion, was die Stadtverwaltung eigentlich unter einem Erker versteht. Gemeinhin sei damit doch ein „auskragender Vorbau“ gemeint. Und genau zwei solcher Exemplare sollten auf dem Steg nach dem Beschluss des Technischen Ausschusses angelegt werden. In den Erkern „sollten Sitzgelegenheiten geschaffen werden, um die freie Sicht auf das Enzvorland zu haben“, so die verwunderten Christdemokraten. Stattdessen gebe es nun auf beiden Stegseiten je ein Stück Betonmauer mit einem schmalen Bänkchen davor. „Hat die Stadtverwaltung den innenkragenden Erker erfunden“?, fragt die Fraktion ironisch an und ärgert sich, dass der Beschluss des Ausschusses nicht umgesetzt worden ist.
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