Ärger bei Fvgg 08 ist noch nicht ganz verraucht
Archiv
Mühlacker. Nach der erfolgreichen Schlichtung herrscht beim Türkischen SV Mühlacker Erleichterung, obwohl Spielleiter Sahin Yildirim insgeheim schon damit gerechnet hatte, dass die Debatte um den Stadtpokal auf diese Weise entschieden würde. Amtsleiter Richard Cassutti hat, wie bereits berichtet, erreicht, dass die Fvgg 08 Mühlacker vorgestern Abend das Stadtfinden des Fußball-Stadtturniers 2012 im Käppelestadion akzeptierte.
„Letztendlich hatten wir die besseren Argumente“, freut sich Sahin Yildirim. Das Stadtturnier sei eben die gewichtigere Veranstaltung gegenüber einem Familientag, wie ihn die Nullachter am gleichen Tag hätten veranstalten wollen. „Absolut Verständnis“, äußert Yildirim für den Ärger der Nullachter, der nach seinem Eindruck noch immer nicht ganz verflogen ist. „Das ist immerhin ihre Heimspielstätte. Das hätte uns umgekehrt sicher genauso sehr gewurmt“, so Yildirim.„Wir halten das Käppelestadion für die am besten geeignete Spielstätte“Der Spielleiter des Türkischen SV betont aber, er habe den Antrag auf Nutzung des städtischen Käppelestadions keineswegs gestellt, um die Fvgg 08 Mühlacker zu ärgern, sondern weil er es für die am besten geeignete Spielstätte für das Stadtturnier in der Kernstadt Mühlacker halte. Yildirims Hauptargument: „Das Stadion ist ringsum eingezäunt, ich brauche also nur eine Person am Eingang.“ Im von allen Seiten frei zugänglichen Sportgelände im Letten sei viel schwieriger zu kontrollieren, wer bereits Eintrittsgeld gezahlt habe. „Natürlich bieten die Sportplätze in Lienzingen oder Enzberg ähnlich gute Bedingungen“, gibt Yildirim zu. Aber der Türkische SV sei eben ein Verein aus der Kernstadt Mühlacker, dessen Mitglieder überwiegend aus der Kernstadt seien.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen