Äpfel für den Schneewittchen-Saft

Archiv

Ernte fällt unterdurchschnittlich aus – Stücklesbesitzer bekommen 15 Euro je Doppelzentner

Mühlacker. Einen Beitrag zum Erhalt wertvoller Lebensräume hat der BUND-Regionalverband Nordschwarzwald geleistet. Auch in diesem Jahr nahm er auf dem Käppele-Parkplatz ungespritzte Äpfel von Streuobstwiesen für seinen Schneewittchensaft entgegen. Pro Doppelzentner bezahlt die Streuobstinitiative aus dem Enzkreis und den Landkreisen Calw und Freudenstadt den Anlieferern 15 Euro. Dafür müssen sich diese gewissen Kriterien unterwerfen. Sie versichern unter anderem, dass sie ihre Streuobstwiesen pflegen und auf den Einsatz der chemischen Keule verzichten. Darüber hinaus würden etwa 20 Prozent der Flächen, auf denen das Obst für den Schneewittchensaft wächst, vom BUND vor Ort kontrolliert, erklärte dessen Regionalgeschäftsführerin Regine Einfeld.

BUND-Ortsgruppenvorsitzender Eberhard Bäuerle begutachtet die angelieferten Äpfel. Foto: Appich

BUND-Ortsgruppenvorsitzender Eberhard Bäuerle begutachtet die angelieferten Äpfel. Foto: Appich

Das Jahr 2013 war kein gutes Apfeljahr. Dies verdeutlichte sowohl die Statistik über die BUND-Apfelernte im Enzkreis, nach der in etwa die Hälfte des Vorjahresergebnisses zu erwarten ist, und auch die Gespräche der vor der Waage wartenden Anlieferer drehten sich zumeist um Menge und Qualität des Mostobsts. Er könne sich nicht erinnern, einmal so wenig geerntet zu haben, meinte einer, nachdem sein Anhänger entladen war.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen