Adrenalinschub und rasender Puls
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Schachsportler powern im Sitzen – SC Mühlacker verliert das Finale um den Bezirkspokal nur um einen Hauch
Die Stille im Obergeschoss des Uhlandbaus ist angespannt, die Gesichter der Mannschaft vom SC Mühlacker konzentriert, entschlossen, nervös, nachdenklich, erleichtert und frustriert, die Zeit läuft ab. Viel steht auf dem Spiel: Wer den Bezirkspokal gewinnt, hat die Chance, gegen die Besten anzutreten.
Vier Bretter, die am Sonntagmorgen die Welt bedeuten: Der SF Conweiler (li.) siegt im Pokalspiel gegen den SC Mühlacker (re.) mit Jürgen Morlock, Robert Kaminski und Martin Mendizigall (von vorne); Mühlackers Spitzenspieler Peter Julisch ist gerade nicht am Platz. Fotos: Hansen
Mühlacker. In der Welt des Schachsports sind Baden und Württemberg noch getrennt. Der Schachclub Mühlacker zählt zum Badischen Schachverband. Und hier wird die erste Mannschaft der Ooser Schachgesellschaft vom amtierenden Weltmeister Viswanathan Anand aus Indien und den Weltranglistenersten Magnus Carlsen angeführt. „Wenn wir heute gegen SF Conweiler gewinnen, würden wir um den badischen Pokal spielen und vielleicht auf diese Spitzenspieler treffen. No-Name gegen Top-Ten – in welchem Sport gibt es das schon?“, erklärt Robert Kaminski, stellvertretender Mannschaftsleiter vor dem Endspiel um den Bezirkspokal Pforzheim-Enzkreis.
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