Abgeordnete wollen Hürden für GroKo nehmen
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Katja Mast kündigt harte Koalitionsverhandlungen an – CDU-Kollege Gunther Krichbaum warnt an die Adresse der SPD vor Neuwahlen
Enzkreis/Bonn. Es werde für die SPD darum gehen, angriffslustiger zu sein, aber auch zuversichtlicher, gibt die Wahlkreisabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast, die eine neue Große Koalition befürwortet, die Richtung vor. Passend dazu will sie nach dem Parteitagskrimi in Bonn auch nicht von einem anstrengenden Tag reden – im Gegenteil: Sie empfinde die Diskussion als Bereicherung und habe trotz des knappen Ergebnisses zu keiner Sekunde an der Zustimmung der Delegierten gezweifelt.
Guter Dinge kurz vor Beginn des SPD-Parteitags in Bonn: die Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast (li.) und die zweite Pforzheimer Delegierte Annkathrin Wulff (re.) mit der geschäftsführenden Bundesarbeits- und -familienministerin Katarina Barley. Foto: privat
Optimismus und Selbstbewusstsein wollen die Genossen versprühen, und diese Überzeugungskraft, die schon beim Neujahrsempfang in der vergangenen Woche im Uhlandbau der Bundesaußenminister und Ex-Parteichef Sigmar Gabriel gefordert hatte, wird dringend nötig sein, um mehr Mitglieder für eine Neuauflage der GroKo zu begeistern. „Ich freue mich auf die Debatten mit der Basis“, sagt Mast, die dem internen Tauziehen, das nach den Koalitionsverhandlungen mit einer Mitgliederbefragung abgeschlossen werden soll, Positives abgewinnt. Dadurch, dass sich jeder eine Meinung bilden müsse, werde derzeit innerhalb der SPD besonders interessiert und engagiert über die Inhalte und den politischen Kurs diskutiert.
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