Abgeordnete werben für neues Bündnis
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Katja Mast und Gunther Krichbaum sehen im Koalitionsvertrag eine gute Grundlage – SPD-Basis muss überzeugt werden
Die Neuauflage der Großen Koalition ist einen Schritt näher gerückt, doch die Situation nach der Einigung in Berlin ist für die regionalen Abgeordneten denkbar unterschiedlich. Während Gunther Krichbaum in der CDU niemanden überzeugen muss, gilt es für seine SPD-Kollegin Katja Mast, an der Basis für ein neues Regierungsbündnis zu werben.
Auf ein Neues? Katja Mast und Gunther Krichbaum – hier bei einem Redaktionsgespräch 2012 – setzen auf eine erneute Partnerschaft.Archivfoto:Eigner
Enzkreis/Berlin. Arbeitsreich waren die vergangenen Tage, und das gilt für beide regionalen Vertreter in Berlin. Doch Gunther Krichbaum, gleichzeitig Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der EU, will lieber von spannenden als von stressigen Verhandlungen sprechen. Als Mitglied der Arbeitsgruppe Europa hat er mit den Parteichefs an einem Tisch gesessen und war damit, wie er feststellt, „mittendrin“. In der Gruppe mit Angela Merkel, Martin Schulz und Horst Seehofer sei, sagt Krichbaum, sozusagen der Überbau für die Koalitionsvereinbarungen erarbeitet worden, mit der seiner Ansicht nach beide Seiten gut leben können. Der Vertrag, betont Krichbaum – auch an die Adresse der eigenen Parteibasis – trage klar die Handschrift der Union. „Mit dem Erreichten kann man zufrieden sein.“
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