Abgeordnete bewerten Diesel-Konzept positiv
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Auch die Stadt Mühlacker könnte von Förderungen profitieren
Enzkreis (pm). In einer Mitteilung zur „Einigung in der Dieselfrage“ zieht die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast eine positive Bilanz aus dem Koalitionsgipfel. Die Vereinbarungen bedeuteten „gute Nachrichten für die Diesel-Fahrer in Mühlacker und der Region.“ Ähnlich positiv äußerte sich ihr CDU-Kollege aus dem Bundestag, Gunther Krichbaum. Die Koalition habe ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt, stellte er fest. Es sei ein Kompromiss gefunden worden, der Fahrverbote verhindere und dort, wo sie unumgänglich seien, durch Umtauschangebote und Hardware-Nachrüstungen Nachteile für die betroffenen Autofahrer vermeide. „Ich sehe hier ganz klar die Automobilindustrie in der Pflicht“, so Krichbaum.
Die Ergebnisse sorgten bei den Fahrern von Diesel-Fahrzeugen in der Region für Klarheit, stellte Katja Mast fest. Die Bundesregierung werde Städte wie Mühlacker, die von Grenzwertüberschreitungen betroffen seien, mit Fördermaßnahmen zur Hardware-Nachrüstung bei schweren Kommunalfahrzeugen unterstützen, kündigte sie an. Gleichzeitig werde es für die dortigen Handwerker- und Lieferfahrzeuge eine 80-Prozent-Förderung für Nachrüstungen geben. Die Regierung werde mit den Automobilherstellern über die Kostenübernahme für den Restanteil verhandeln. „Die Umsetzung gilt es so unbürokratisch wie möglich zu gestalten“, so Mast weiter.
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