„Ab März ging alles bergab“
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Fehlende Einnahmen, hohe Kosten: Wie viele andere Vereine leidet der Musikverein Mühlacker massiv unter der Corona-Krise. In dieser Situation, sagt im Interview der Vorsitzende Stefan Bosch, seien Solidarität und sparsames Wirtschaften umso wichtiger.
Mühlacker. Eigentlich sollte das Jahr 2020 für den Musikverein Mühlacker ganz im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums stehen. Stattdessen muss sich der MV, der mit seinen Sorgen und Nöten stellvertretend für viele andere Vereine in der Region steht, in Corona-Zeiten mit der Frage nach der Organisation von Proben und, wegen des Wegfalls von Einnahmequellen, mit Löchern in der Vereinskasse beschäftigen.
Ein Lichtblick in schwierigen Zeiten: Nach langer Zwangspause dürfen die Orchester des Musikvereins Mühlacker wieder proben.
Im Interview beschreibt der Vorstandsvorsitzende Stefan Bosch die Lage und das Leben im Verein, der zusätzlich zu den sonstigen Ausgaben noch die zu Jahresbeginn abgeschlossene Sanierung des Vereinsheims am Wullesee stemmen muss. Als es in dieser Woche im Gemeinderat um einen zusätzlichen Baukostenzuschuss ging, sprach Stadtrat Rolf Leo von einer „existenziellen Notlage“ des Musikvereins.
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