AOK rät dringend zur Masernimpfung
Archiv
Pforzheim/Enzkreis (pm). Der Tod eines Kleinkinds hat die Krankheit Masern verstärkt ins Blickfeld gerückt. Die AOK Nordschwarzwald könne, wie es in einer Pressemitteilung heißt, aktuell zwar keine steigende Anzahl von Masernerkrankungen im Nordschwarzwald feststellen. „Dennoch: Krankheiten wie Masern, aber auch Mumps oder Röteln werden oftmals nicht ernst genug genommen“, sagt Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald. Auch würden immer wieder einzelne Stimmen laut, die Impfungen an sich infrage stellten. Die Erfolge konsequenter Impfkampagnen in der Bekämpfung schwerer Erkrankungen seien aber eindrucksvoll: „Pockenerreger konnten weltweit und die Kinderlähmung – zumindest europaweit – ausgerottet werden“, bekräftigt Keller. „Auch Tollwutfälle konnten in weiten Teilen Europas nahezu auf null reduziert werden.“
Die AOK Baden-Württemberg rate seit jeher dringend zur Impfung. „Alle Kinder und Jugendliche sollten zweimal gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft sein. Ebenso Menschen, die nach 1970 geboren und nur einmal geimpft wurden“, sagt Keller. Über 18-Jährige, die einen unklaren Impfstatus haben, sollten sich einmalig gegen Masern impfen lassen, vorzugsweise mit einem MMR-Impfstoff. Zudem sollten sich ungeimpfte Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die nicht an Windpocken erkrankt waren, impfen lassen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen