AKW-Beton: Landkreis bleibt bei seiner Haltung

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Mögliche Erweiterung der Deponie in Maulbronn verändert Position nicht

Karlsruhe/Maulbronn. Der Landkreis Karlsruhe ist seit Jahren auf der Suche nach einer Entsorgungsmöglichkeit für sehr geringfügig strahlenbelastete Betonabfälle, die beim Rückbau atomarer Anlagen in Philippsburg und Eggenstein-Leopoldshafen entstehen (wir berichteten).

Das baden-württembergische Umweltministerium hatte dem Landkreis empfohlen, den Enzkreis in die Pflicht zu nehmen und eine Entsorgung des Materials auf der Deponie Hamberg in Maulbronn anzustreben. Rechtlich sei dies jedoch nicht möglich, positionierte sich der Landkreis zum Vorschlag aus dem Ministerium am Jahresbeginn. Der Landkreis Karlsruhe kooperiert, weil er über keine eigene Deponie für mineralische Abfälle verfügt, mit dem Enzkreis und liefert Abfälle dieser Art seit Jahren nach Maulbronn. Auch der Enzkreis hält eine Entsorgung des AKW-Betons in Maulbronn für nicht zulässig.

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