AG Drogen heißt jetzt „Plan B“

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Angebote in den vergangenen Jahren ausgeweitet – Kerngeschäft bleibt Jugend- und Suchtberatung

Pforzheim (pm). Der Vorstand der Aktionsgemeinschaft Drogen Pforzheim e. V. hat beschlossen, das operative Geschäft in eine gGmbH zu überführen. Der neue Name lautet „Plan B“. Der Grund dafür sei die Absicht, „Entscheidungsprozesse schneller zu gestalten und nach außen agiler zu erscheinen“, teilt Geschäftsführer Harald Stickel mit. Inzwischen sei diese Gesellschaftsform in der Trägerlandschaft der sozialen Arbeit üblich, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Drogen Pforzheim e. V. besteht schon seit nahezu 44 Jahren, ist als Träger der Suchthilfe bekannt und hat in den vergangenen 15 Jahren das Angebotsspektrum deutlich erweitert. Der Vorstand und das Team der früheren AG Drogen Pforzheim e.V. haben sich auf den Weg gemacht und in einem Prozess von etwa zwei Jahren einen neuen Namen gefunden und eine neue Geschäftsform gewählt. Es gehe nicht mehr nur um die „reine Drogenberatung“, sondern es gebe Angebote im Bereich der Jugendhilfe, der Gesundheitsvorsorge und der Suchthilfe und seit 2015 auch ein Wohnprojekt für obdachlose Jugendliche, teilt die Organisation weiter mit. Zum einen wolle die neu gegründete Gesellschaft eindeutiger nach außen transportieren, welche Vielfalt in ihrem Angebot steckt – deshalb Plan B: Jugend-, Sucht- und Lebenshilfen. Zum anderen gehe es darum, eine ansprechende „Überschrift“ zu finden, die nicht abschrecke, sondern den Hilfesuchenden den Zugang erleichtere.

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