A8-Ausbau: Wer zieht Schwarzen Peter?

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Nicht nur um die Länge der Einhausung bei Niefern wird gestritten, jetzt sorgen Brückenpläne für zusätzlichen Ärger

Der Ausbau der A8 im Enztal bei Niefern entwickelt sich immer mehr zur unendlichen Geschichte. Gestritten wird nicht nur um die Länge des Tunnels, der Anlieger vor Lärm schützen soll, sondern auch um die Brücke über die Autobahn an der Raststätte Pforzheim-Enztal.

Noch kommt Landwirt Roland Barth mit seinem fast sechs Meter breiten Mähdrescher über die A8 Brücke an der Rastanlage Pforzheim-Enztal. Sie soll beim Ausbau der Autobahn abgerissen und nur mit einer Breite von 4,50 Meter wieder aufgebaut werden. Bürgermeister Jürgen Kurz (li.) und der FDP-Abgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert aus Niefern kämpfen für eine bessere Lösung.

Noch kommt Landwirt Roland Barth mit seinem fast sechs Meter breiten Mähdrescher über die A8 Brücke an der Rastanlage Pforzheim-Enztal. Sie soll beim Ausbau der Autobahn abgerissen und nur mit einer Breite von 4,50 Meter wieder aufgebaut werden. Bürgermeister Jürgen Kurz (li.) und der FDP-Abgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert aus Niefern kämpfen für eine bessere Lösung.

Niefern-Öschelbronn/Enzkreis. „Ich bin mir sicher, dass das Regierungspräsidium mit seinen Planungen Schiffbruch erleiden wird“, ist Bürgermeister Jürgen Kurz empört, dass die Karlsruher Behörde an der „kleinen Lösung“ festhält, die einen nur 380 Meter langen Deckel als Lärmschutz über die A8 im Enztal vorsieht. Die Gemeinde selbst fordert einen rund 800 Meter langen Deckel – und hält diesen – obwohl knapp zehn Millionen Euro teurer – am Ende auch für die wirtschaftlichere Lösung.

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