75 Jahre Erinnern, 75 Jahre Frieden

Archiv

Programm zum Gedenktag

Pforzheim (pm). Mit einem vielfältigen Programm will die Stadt Pforzheim den 75. Gedenktag begehen und damit an die Zerstörung Pforzheims am 23. Februar 1945 erinnern. Die zentrale Gedenkfeier findet am Nachmittag auf dem Hauptfriedhof statt. Am Abend lädt die Kundgebung mit Lichtermeer auf dem Marktplatz dazu ein, gemeinsam an die Opfer des Angriffs zu erinnern. Als ein Höhepunkt des Programms gilt die Aufführung des Konzerts „Requiem 23. Februar 1945 – für Tote und Lebende“ von Rolf Schweizer in der evangelischen Stadtkirche. Es handelt sich um ein kulturelles Großprojekt, das gemeinsam mit dem Oratorienchor Pforzheim, dem Motettenchor und der Jugendkantorei Pforzheim, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Bachorchester Pforzheim durchgeführt wird. Die musikalische Leitung hat Kirchenmusikdirektorin Heike Hastedt. Das Auftragswerk wurde zum 50. Gedenktag von Rolf Schweizer komponiert und aufgeführt. Die Konzerte finden am 21. Februar um 19 Uhr und am 23. Februar um 17 Uhr in der Stadtkirche statt.

Außerdem werden wieder die von Jugendlichen gestalteten Bildtafeln im Stadtgebiet aufgestellt. Die Bildtafeln wurden anhand der Fragestellung „Wie setzt sich die junge Generation mit dem 23. Februar auseinander?“ angefertigt und sollen alle Altersstufen zum Dialog anregen. Bei einer begleitenden Ausstellung, die bis zum 13. März im Stadtlabor zu sehen ist, besteht außerdem die Möglichkeit, mit der Beauftragten für kulturelle Bildung, Susanne Reinmüller, und den Jugendlichen selbst ins Gespräch zu kommen. Daneben bietet das Kommunale Kino ein umfangreiches Filmangebot, es gibt ein Trümmer-Café mit Speisen wie zu Kriegszeiten, Vorträge und Zeitzeugenberichte.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen