44-Jähriger ein Missbrauchstäter?

Archiv

Gerichtsverhandlung gestartet

Enzkreis (weg). Nein, mit kleinen Mädchen habe der Trainer von Mädchenmannschaften nichts im Sinn. Nur in sportlicher Hinsicht interessiere er sich für sie. Angeklagt ist der 44-jährige Kaufmann dennoch wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Oberstaatsanwältin Gabriele Gugau wirft ihm vor, er sei Anfang April 2013 mit dem Finger in die damals 12 Jahre alte Freundin seiner Tochter eingedrungen, die bei ihm übernachtet hatte. Ein Vorwurf, der den kinderlieben Mann schwer schockiert habe, wie er gestern vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter Vorsitz von Richter Peter Stier erklärte. Fuß- oder Rückenmassagen habe er manchmal Freunden und Freundinnen seiner Kinder gegeben. Mit Creme habe er ihnen auch den Rücken eingerieben, wenn sie nach dem Baden das Bedürfnis dazu hatten.

Am besagten Tag, dem Ostermontag, sei er mit seinen Kindern beim Vater der Freundin gewesen. Als er nach Hause wollte, hätten die Mädchen den Wunsch gehabt, zusammen schlafen zu dürfen. Er habe die Kinder daher mitgenommen und selbst im Wohnzimmer geschlafen. Absolut nichts sei passiert. Mit dem Vorhalt des Vorsitzenden, die Freundin der Tochter habe ihm tags darauf eine Mail geschickt: „Lass die Finger von mir, ja?!“ konnte er nichts anfangen. Dass er mit „Okay“ geantwortet und dies später gelöscht haben soll, hielt er für ausgeschlossen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen