33-Jähriger bestreitet Vergewaltigung

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Pforzheim (weg). Widersprüche aller Art wurden am Dienstag in einem Vergewaltigungsprozess vor dem Schöffengericht in Pforzheim unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektor Oliver Weik ausgebreitet. Das mutmaßliche Opfer, zur Tatzeit Ende September 2018 gerade 16 Jahre alt, hatte bei der polizeilichen Vernehmung völlig andere Aussagen gemacht als nun vor Gericht. Der inzwischen 33-jährige Angeklagte, derzeit in der psychiatrischen Landesklinik Hirsau untergebracht, erinnerte sich an Sex in der Zugtoilette, der von der 16-Jährigen ausgegangen sein sollte. Von Gewalt könne keine Rede sein. Der Mann wirkte ansonsten geistesabwesend und hatte sichtlich Mühe, sich zu konzentrieren.

Oberstaatsanwalt Harald Lustig warf ihm vor, er habe am 27. September 2018 zwei junge Frauen (16 und 17) sexuell missbraucht und mit ihnen nach Androhung von Schlägen mehrfach ungeschützten Verkehr gehabt. Zunächst im Zug von Karlsruhe nach Pforzheim, später in seiner Wohnung in der Oststadt. Er habe beiden, die aus der geschlossenen Abteilung einer Jugendhilfeeinrichtung im östlichen Enzkreis entwichen waren, gestattet, in seiner Wohnung zu übernachten – für Gegenleistungen.

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