26 neue Stolpersteine
Archiv
Holocaust-Überlebende besucht ihre Geburtsstadt Pforzheim
Pforzheim (pm). Am Mittwochvormittag sind in Pforzheim weitere 26 Stolpersteine verlegt worden. Damit gibt es nun insgesamt 296 Exemplare im Stadtgebiet. Im Anschluss empfing Bürgermeister Frank Fillbrunn neben Vertretern der Initiative Stolpersteine und der Jüdischen Gemeinde Pforzheim auch die in London lebende Holocaust-Überlebende und gebürtige Pforzheimerin Yvonne Bernstein mit Ehemann und Sohn sowie Ran und Milly Levari. Auch für Yvonne Bernstein und Julie Wallerstein, die Großmutter von Ran Levari, wurden Stolpersteine verlegt.
In seiner Begrüßung hob Bürgermeister Fillbrunn hervor, wie wichtig es sei, sich in der historisch-politischen Bildungsarbeit, der Archivpädagogik und der Erforschung der Stadtgeschichte mit den Geschehnissen in der NS-Zeit auseinanderzusetzen. „Dabei ist es der besondere Verdienst der Initiative Stolpersteine, einen zentralen Beitrag dazu zu leisten, dass die Geschichte der Verfolgung und Ermordung der Opfer des Nationalsozialismus mit individuellen Schicksalen, mit Namen und Personen verknüpft wird – sichtbar und präsent im heutigen Stadtbild“, so der Dezernent weiter. Bevor er die Anwesenden zu einem gemeinsamen Austausch einlud, versicherte Bürgermeister Fillbrunn, dass das Geschehene nicht vergessen werde: „Wir können das unsagbare Leid nicht wieder gutmachen, das jüdische Pforzheimerinnen und Pforzheimer hier erleben mussten. Aber wir wollen und können Ihnen zusichern: Wir werden Sie, wir werden Ihre Angehörigen nicht vergessen.“
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