23. Februar: Polizei zieht positives Fazit
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Pforzheim (pol/fg). Nach den Gedenkfeiern zum 23.Februar zieht die Polizei ein Fazit. „Wir sind mit dem Verlauf des Einsatzes sehr zufrieden“, so Einsatzleiter Roland Lay. Die Polizei, die 1400 Beamte aufgeboten habe, habe ihr Ziel, „die friedlichen Versammlungen und Aufzüge zu schützen“, erreicht. Dennoch kam es zu Scharmützeln mit Linksautonomen. Beispielsweise als 200 Personen versucht haben, die Polizeiabsperrung an der Wartbergallee zu überwinden. Zur Abwehr setzte die Polizei Hiebwaffen und Pfefferspray ein. Später kam es gegen 18.30 Uhr auf dem Wartberg laut Polizei unter anderem zu Flaschenwürfen der Linksautonomen, die auch Pyrotechnik eingesetzt haben. Außerdem habe sich auf dem Lidl-Parkplatz am Steingrubenweg eine Gruppe aus dem linken Spektrum versammelt. Auch hier sollen Demonstranten Gegenstände und Böller auf Polizisten geworfen haben. 52 Personen wurden zur Identifizierung festgehalten und auf Anordnung der Bereitschaftsrichterin vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Nach Ende der Fackelmahnwache zogen die linken Demonstranten auf der Wartbergallee mit Ziel Hauptbahnhof ab. Auf Höhe der Heinrich-Wieland-Allee ließen sie sich zu einer Sitzblockade nieder. Die Abschlusskundgebung fand mit rund 130 Teilnehmern gegen 22.30 Uhr vor dem Eingang des Hauptbahnhofs statt. Zwei Personen wurden dabei nach Fußtritten gegen Polizisten vorläufig festgenommen.
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