Vereinte Kräfte gegen Asiatische Hornisse
Mühlacker
Gleich drei Fraktionen stellen Anträge, um den Schädling, der die heimische Insektenwelt bedroht, zu bekämpfen. Am Ende steht ein Kompromiss, der Fachleute aus Haupt- und Ehrenamt zeitnah an einen Tisch bringen soll. Land erneuert Förderrunde für Nestentfernungen.
Horrorszenario für die einheimischen Imker: Eine „Asiatische Hornisse“, die sich auch in der Region immer weiter ausbreitet, attackiert eine Biene.Foto: Archiv/stock.adobe.com/Lothar Lenz
Mühlacker. Ein Mann im gelb-schwarz-gekringelten Oberteil hält ein Schild hoch „Ich bin eine der letzten Bienen“. Er wird von Oberbürgermeister Stephan Retter aufgefordert, diese Meinungsäußerung zu unterlassen, weil sie gegen das Reglement im Gemeinderat sei. „Ich bin das erste Mal in einer Sitzung“, entschuldigt der Besucher sich und packt den beschriebenen Karton ein. Diese Szene zeigt, dass die Asiatische Hornisse die Menschen bewegt – auch in Mühlacker. Ein weiterer Beweis: Die Mitglieder des Gemeinderats haben am Dienstagabend gleich über drei Anträge von CDU, SPD und Freien Wähler zu der invasiven Art beraten. Die anderen beiden Fraktionen, LMU und FDP, betonten, dass ihnen das Thema auch wichtig ist, sie aber keine eigenen Anträge gestellt hätten, weil schon drei im Raum stehen.
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