Simple Lösungen scheitern am Unterbau

Mühlacker

Unter der weißen Abdeckplane des „Mühlehof-Lochs“ verbirgt sich kein solides Konstrukt, sondern eine Boden- beziehungsweise Deckenplatte mit begrenzter Traglast. Aufschütten für eine Parkanlage ist ausgeschlossen oder laut den Experten zumindest sehr aufwendig und sehr teuer.

Blick in die Katakomben des früheren Tiefgaragendecks unter dem „Mühlehof-Loch“, wo es auch ohne Aufschüttung schon zusätzliche Abstützungen braucht. Archivfoto: Deeg

Blick in die Katakomben des früheren Tiefgaragendecks unter dem „Mühlehof-Loch“, wo es auch ohne Aufschüttung schon zusätzliche Abstützungen braucht. Archivfoto: Deeg

Mühlacker. Nach der zähneknirschenden, allerdings auch einhelligen Erkenntnis im Mühlacker Gemeinderat, dass die Stadt auf weitere Jahre hinaus mit dem „Mühlehof-Loch“ leben muss, reißt unter dem Sender die Diskussion um mögliche „einfache“ Lösungen für eine Aufwertung in Form einer Begrünung nicht ab. Wieso?, lautet eine zuletzt oft gehörte Frage, muss das Loch zwingend mit einer riesigen Menge Erde aufgefüllt werden? Warum wird es nicht, um die geschätzten Kosten von über fünf Millionen Euro für eine Grünanlage zu reduzieren, als eine Art grünes Loch bepflanzt? Vielleicht stufenförmig mit grünen Terrassen?

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