„Kopf in den Sand stecken bringt nichts“

Mühlacker

Mühlackers Oberbürgermeister Stephan Retter, seit sieben Monaten im Amt, hat nach eigenem Bekunden nach wie vor großen Spaß an seinem Amt – trotz aller bekannten Probleme mit Sanierungsstau und leeren Kassen. Er betont: „Unterm Sender ist sogar vieles ziemlich gut.“

Schöner Termin: OB Stephan Retter im Mai als Zaungast beim Mahle-Lauf. Im Stadion hat er allerdings auch einen Problemfall vor Augen: die baufällige Käppele-Turnhalle. Foto: Archiv

Schöner Termin: OB Stephan Retter im Mai als Zaungast beim Mahle-Lauf. Im Stadion hat er allerdings auch einen Problemfall vor Augen: die baufällige Käppele-Turnhalle. Foto: Archiv

Mühlacker. Sanierungsstau mit maroder Tiefgarage, Loch in der Kasse und Mühlehof-Loch, die ungewisse Zukunft der schadstoffbelasteten Enztalhalle Mühlhausen, die Pleite des Schweizer Fahrradparkhaus-Betreibers V-Locker, zuletzt das Tauziehen mit dem Gemeinderat um eine Flüchtlingsunterkunft im Eckenweiher – die Kommunalpolitik in Mühlacker ist derzeit auch für den Oberbürgermeister ein hartes Brot und alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Dennoch, bekräftigt Stephan Retter und liefert im Interview die Begründung, mache ihm sein Amt nach wie vor großen Spaß.

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