Kontrolle im Zug: Bundespolizei findet Maskenmuffel und Joints

Mühlacker

Beamte kontrollieren auf der Bahnstrecke zwischen Pforzheim und Mühlacker

Symbolbild: Fotomoment

Symbolbild: Fotomoment

Pforzheim (pol). In den Zügen zwischen Pforzheim und Mühlacker haben zu Beginn der Woche Beamte der für die Bahnanlagen zuständigen Bundespolizei die Einhaltung der (verschärften) Maskenpflicht kontrolliert. Dabei haben die Beamten laut einer Mitteilung nicht nur klärende Gespräche geführt, sondern bei einem Reisenden gleich noch vier Joints gefunden.

Die wiederkehrenden Kontrolleinsätze in den vergangenen Wochen, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizeidirektion Karlsruhe, dienten nicht ausschließlich der Kontrolle der Corona-Auflagen, sondern der allgemeinen Gewaltprävention. Dazu patrouillierten die Beamten im Pforzheimer Hauptbahnhof, aber auch in den Zügen in Richtung Mühlacker und an den Haltepunkten auf der Strecke. Die Fahrgäste würden dabei gezielt angesprochen und beispielsweise auf offene Taschen hingewiesen, die eine Einladung für Langfinger sein könnten.

Gebe es einen Verdacht, würden Fahrgäste gezielt überprüft, heißt es bei der Bundespolizeidirektion. So sei den Beamten, als sie in einem Zug von Mühlacker nach Pforzheim einen 36-jährigen Mann aus Gambia über die Maskenpflicht belehrten, ein deutlicher Geruch nach Marihuana in die Nase gestiegen. Bei dem Fahrgast seien vier Joints entdeckt worden, die dieser bereitwillig herausgegeben habe. „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen“, teilte die Bundespolizei mit, „konnte er seinen Weg fortsetzen.“

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